Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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brennenden Gärten von Lützen vor, wo er die kaiſerlichen Batterien dicht vor ihrer Fronte angriff. Aber hier fielen die Kugeln zu mörderiſch; der Herzog mußte Halt machen, und um nutzloſes Blutvergießen zu vermeiden, zum Rückzug blaſen laſſen. An einen Feldſtein gelehnt, noch im Bereiche der Kugeln, überſah er mit feuchtem Blicke die große Todtenſaat.

Da ſprengte der Hofmarſchall von Kreilsheim und der Kammerherr von Truchſes, die im Ge⸗ folge des Königs geweſen waren, heran, und brachten athemlos die große traurige Kunde, die ſich am rechten Flügel bereits verbreitet hatte; denn der An⸗ blick des blutenden reiterloſen königlichen Pferdes 6 ließ keinen Zweifel über den Fall ſeines Reiters über.

Herzog Bernhard flog zu Graf Kniphauſen, der das zweite noch nicht ins Gefecht gekommene 14 Treffen befehligte.Rache! Sieg oder Tod! galt nun die Loſung.

Herzog Bernhard jagte nun die Fronte der Schlachtlinie entlang, und entflammte die Truppen; Fußvolk und Reiterei drangen mit Sturmesmacht vor; auch der linke Flügel ſetzte ſich in Bewegung, die gruͤne Brigade unter Oberſt Wildenitz, das Reiter⸗ regiment von Courville, und im Rücken drei Re⸗ gimenter, Karberg, Kurländer und Thieſenhauſen ſetzten 1856. XVII. Ein d. Schneiderlein. I. 18