Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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„Narten muß man mit Kolben lauſen, lautet ein landsmänniſches Sprichwort,“ ſagte der Lueg⸗ maier— aber jetzt richtete ſich Herr Jurguvitſch der Pfleger empor; in feierlicher und eindringlicher Rede hielt er den Bauern ihr Unrecht vor, und wies ſie anf das Schickſal ihrer Landsleute; er mahnte ſie, doch ja das Schickſal derſelben nicht neuerdings her⸗ aufzubeſchwören.„Wollt Ihr Blut und Rad,“ don⸗ nerte er zuletzt in den Haufen,„wollt Ihr Blut und Rad abermals heraufbeſchwören wie die Mühlviertler vor ſechs Jahren; habt Ihr die blutbeſpritzten blei⸗ chen Häupter eines Willinger und Conſorten ver⸗ geſſen?!“—

Aber dieſe im Feuereifer für die gute Sache zuletzt von dem ſonſt ſo klugen Pfleger gebrauchten Worte goſſen Oel in die Flammen. Wüthend durch die wiederholte Erinnerung an die Opfer des frü⸗ heren Aufſtandes rief Luegmaier der Obriſthauptmann des Aufſtandes:„Wir haben es friſch durch den Mund unſers Prädikanten des Herrn Jacob Greimbl da, daß wir ſchwediſchen Succurs bekommen, und was der Herr Officier da, der unſer Landsmann ſein will, uns vorſagt, das iſt friſchweg erlogen, und vom Pfleger ausgeſonnen, um uns die Hände zu binden. Wäre der Officier da unſer Landsmann, ſo würde