Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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„Dann über Zeiz nach Pegan“— bemerkte Guſtav.

„Das nehmen wir!“ wiederholte ungeduldig der alte Haudegen.

„Von da nach Grimma, Lü—, wie heißt doch die kieine Stadt va,“ fragte er den Herzog von Weimar,„da wo fataler Weiſe ein ſchwarzer Tinten⸗ fleck den Namen verwiſcht.“

„Lützen, Eure Majeſtät,“ entgegnete der Herzog in ſeine Spezialkarte ſehend.

„Alſo nach Lützen“— bemerkte der König, den Namen des Ortes mit Rothſtift friſch auftragend.

„Und von Lützen nach Leipzig, Prag und in die Kaiſerburg nach Wien,“ eiferte der alte Kniphauſen mit Jugendhitze fort:„pereat Ferdinandus!“

„Geduld, Geduld, Marſchall!“ lächelte der König,„einſtweilen wollen wir vor Lützen halten, wo ich das rothe Kreuz in die Karte gemacht habe, wir brauchen wahrlich nicht ſo zu eilen, wir haben noch eine Wallenſteiniſche Armee vor uns, und das will Etwas ſagen.“

Er blickte auf die Schlaguhr auf ſeinem Zelt⸗

ſchranke. „Schon drei Uhr Morgens!“ rief er,„und