Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Hungerloch nach Böhmen zu meinen Eltern zurückkehren, denn ich ſoll mich zum Narren herabwürdigen, um ferner mein ehrlich Stücklein Brod zu finden! Die arme Frau richtete ſich mühſam vom Lager emvor und mit fliegender Bruſt erzählte ihr der im ganzen Antlitze glühende Georg den Auftritt mit dem reichen und übermüthigen Herrn von der Au und Hinterdobl.

Nun, Großmutter, fragte er, als er geendet hatte,darf ein ehrlicher Junge aus dem Oberlande ſich den Sporntritt dieſes hochadeligen Uebermuthes

gefallen laſſen, o ich weiß recht gut, ſetzte er

erröthend hinzu,woher der Wind über den Acker des Herrn von der Au und Hinterdobl bläſt! Aber die Greiſin legte ſanft lächelnd ihre zitternde Hand auf das Lockenhaupt des Enkels.

Sei ruhig, Georg! tröſtete ſie mit ſchwacher Stimme,eine Entehrung darfſt Du Dir nimmer gefallen laſſen, um die letzten Tage Deiner Groß⸗ mutter zu verſüßen. Deine Eltern in Neuhofen be⸗ dürfen Deiner eben ſo wie ich, die ich am Ende im Weichbilde der Stadt Linz, wo ich geboren bin, auch einen Biſſen Brod und ein kleines Grab finden werde; darum ſollſt Du nicht länger in einer Stadt leben, wo Deine Freiheit und Dein Leben nicht mehr