Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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benützend, aus den Reihen der Neskaſtni ludi, zu denen ſie gehörten, das Weite ſuchen und in ihre Steppen ent⸗ eilen wollten.

Lauter aber als ihr Haltruf ſchallte das höhniſche Si tſchas! des langen Koſaken über die nun ruhig daliegende Sandfläche, und wie Steppenvögel flogen dieſe auf den erbeuteten Pferden dahin, dahin bis ſie den Augen der Nachrufenden und Nacheilenden ent⸗ ſchwanden und dann, wie von einem Zauberſpruche gebannt, an der Kante eines Sandwalles anhielten; denn vor ihnen tauchte aus der Tiefe eine Maſſe von ruſſiſchen Grünmänteln empor, deren langgeſtreckte Lanzen ihnen ein entſprechendes Halt entgegenblitzten.

Stoi! ſchallte es jetzt zum drittenmale.

Es war eine Schwadron ruſſiſcher Reiter, an deren Spitze ein ruſſiſcher Major mit zwei andern Offizieren ritt. Sein ſicherer Blick ſtreifte kaum über die wilden Geſichter der Flüchtlinge, als ſein blanker Säbel durch die Lüfte blitzte und die Schwadron in raſcher Schwen⸗ kung einen Halbkreis bildete, in welchem die flüchtigen Koſaken jetzt wie Vögel in dem offenen Bauer ein⸗ geſchloſſen ſtanden.

Wohin des Weges, Koſaken? donnerte der Ma⸗ jor vorſprengend den Flüchtigen zu.

An die Kaſanka hinab! entgegnete, ſich keck em⸗