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einen ziemlich feurigen Blick über das bärtige Antlitz des Mannes in der Jagduniform ſtreifen ließ.„Sag', Theo⸗ dora, hab' ich dem Oberſten nicht hundertmal geſagt, daß ſeine beiden Rappen aus der Steppe höchſtens zu einem kirgiſiſchen Wettrennen und nimmer an die Droſchke einer Spazierfahrt mit Damen taugen? Da habt ihr's, jetzt hätten ſie uns bald im Sandburan begraben, wenn nicht klügere und kräftigere Leute uns noch vor dem Abſturze zurückgeriſſen hätten.“ Das Auge der Dame ſuchte bei dieſen Worten
nach ihrem Retter. Der Mann in der Jagduniform aber, dem dieſe Standrede der ſich allmälig erholenden Dame
galt, ſchien dieſelbe zu überhören; er hatte ſein edel⸗ ſchönes Geſicht mit dem ruſſiſchen Vollbarte der Ge⸗ gend zugewendet, wo der kühne Retter der Dame, Koſak Jemelian, mit ſeinen beiden Genoſſen Tſchika und Sa⸗ lawatka, ohne Zweifel denkend:„den Dank der Dame begehre ich nicht,“ ſich eben anſchickte, die Stränge ei⸗ nes der Rappen, die er gebändigt hatte, mit ſeiner Fauſt zu zerreißen, und ſich auf den Rücken deſſelben zu ſchwin⸗ gen, um„auf's Nimmerwiederſehen“ davon zu fliegen. Aber auch ihm donnerte noch im letzten Angenblicke ein gewaltiges„Stoi!“ in die Ohren— denn die ſich ſammelnden Zugführer hatten es ſogleich heraus, daß der kecke Geſelle und ſeine Genoſſen die Verwirrung


