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Gefangener der Sunibeka gefeſſelt lag, durch ihre Vor⸗ führung vor die Fronte ſeiner Koſaken den höchſten Triumph zu feiern. Aber die Vorſehung hatte ihm dort durch Michelſon's ſtarken Arm die Grenzen ſeiner Gräuel⸗ thaten geſetzt.
Auf der Flucht hatte er ſeinen grauen Spießgeſellen Koſchewnikow beauftragt, Theodora, bis er als Sieger wiederkehrend, die Unglückliche abholen würde, in ein ſicheres Verſteck zu führen und ſtrenge zu bewachen. Der Alte hatte die ihm wohl bekannte Höhle von Kungur mit ihren tauſend Schlupfwinkeln gewählt; die Vorſehung, welche rächend die Schritte des Verbrechers zählt, hatte Michelſon dahin geführt, und ſo lag jetzt Theodora ge⸗ rettet im Hauſe des Popen zu Kungur, und acht Tage ſpäter im Palaſte des Kreml, wo ihr von Michelſon ge⸗ retteter und über ſeine Veranſtaltung bereits ſeit langer Zeit in Sicherheit gebrachter kleiner Bruder zu ihren Füßen lag, und hundert Hände geſchäftig waren, die langſam Geneſende für die lange erduldeten Leiden zu entſchädigen.
Michelſon,„der Ritter ohne Furcht und Tadel“, begab ſich aber, ehe er der an Geiſt und Körper leiden⸗ den theuren Geneſenden vor das liebe Auge zu treten wagte, und um durch keine unzeitige Gemüthserſchütterung ihre Wiedergeneſung zu ſtören, nach Sibirsk, wo ihn
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