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lachend.„Du denkſt nur an Eſchenrode! Als wenn es weiter keinen liebenswerthen Mann gäbe, als Eſchen⸗ rode! Nun—“ fügte ſie herzlich hinzu, als Elfriede von der ausgeſtandenen Qual übermannt, wankte und ſich machtlos in einen Stuhl warf,„nun ſtirb nur nicht, mein Herzensfriedchen, ſtirb nur nicht! Strafe muß ſein— warum biſt Du ſo verſchloſſen geweſen—! Nein, mein Bräutigam heißt Richard Briſek, ſeit achtund⸗ vierzig Stunden Hauptmann in der königlich preußiſchen Artillerie⸗Brigade!“
„Richard Briſek—,“ rief Elfriede neubelebt. „Aber Du beſchuldigſt mich ungerecht, meine Fanny— ich hatte und habe nichts zu geſtehen, als eine ſehr thörichte Leidenſchaft für einen Mann, deſſen Verhält⸗ niſſe ihm ſchwerlich geſtatten werden, jemals um das arme, ganz mittelloſe Fräulein von Harrowitz zu werben.“
„Das wollen wir doch abwarten,“ entgegnete Fanny.„Ewald von Eſchenrode ſoll und muß Dich hei⸗ rathen! Hat mein Papa durch ſeine Speculationen auf dieſen edlen Herrn Eure Liebe herbeigeführt, ſo kann er nun auch ſeine Schuld ſühnen. Nicht, daß er Dir Geld ſchenken ſoll, mein Friedchen— nein nur„bor⸗ gen.“ Ich weiß, dik Verhandlungen um das Darlehn, welches Eſchenrode nöthig hat, find faſt abgebrochen, weil mein Papa verdrießlich war.— Zetzt ſoll und


