Teil eines Werkes 
3. Theil (1863)
Entstehung
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zensfreundin Elfriede, die ich auf meiner Rückreiſe be⸗ ſuchen werde!

Briſek lachte. Sein Hang zur Offenherzigkeit ſpielte ihm den Streich, daß er eine Andeutung ſehr verdächtiger Natur fallen ließ, die im Stande geweſen wäre, bei einem weniger ſeelenvollen, gutmüthigen Mäd⸗ chen eine kleine Bitterkeit gegen die liebſte Freundin an⸗ zuſetzen.

Fanny begrüßte das Licht der wahren Erkenntniß allerdings zuerſt mit einem glühenden Erröthen und einem Blicke, der nicht frei von bitterer Empfindlichkeit war, allein ihr Gefühl wechſelte ſchnell und der Schat⸗ ten wich ſogleich von ihrer klaren Stirne, als ſie fragte:

Elfriede 7 Elfriede und Ewald? Sind Beide einig? Haben Sie ſich ſchon in unſerem Hauſe er⸗ klärt?

Briſek verneinte es eifrig und ſtellte jedes Ver⸗ hältniß zwiſchen ihnen beſtimmt in Abrede. Er gab aber zu, daß ſein Scharfſinn ihn gewiß nicht auf Ab⸗ wege geführt habe, als er das Intereſſe beiderſeitig er⸗ klärte.

Jetzt lachte das junge Mädchen fröhlich auf.

Habe ich's meinem Papa nicht gleich geſagt habe ich's nicht im innerſten Herzen gefühlt, daß ich