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Die Stände zögerten auf Hülfe hoffend, mit der Antwort. Tilly aber verſtand keinen Scherz und eine Abtheilung ſeiner Truppen rückte am 25. Juli unter Alexander von Hußlanger nach Oeſterreich ein, während mehrere tauſend, der zum Widerſtande gerüſteten Bau⸗ ern im Innviertel gelagert waren, und die Grenzplätze Peuerbach, Riedau, Neumarkt und Aeſtersheim von den Einwohnern mit Schanzen und Palliſaden verſehen wurden.
Die Tage wurden daher immer heißer, die Gewit⸗ terwolken, welche ſich über dem Lande ob der Enns zu⸗ ſammenzogen, immer ſchwärzer.
Hochbedauerliche Ereigniſſe fielen auf beiden Sei⸗ ten vor, denn der Bauer wie der Baier war zum Aeu⸗ ßerſten entſchloſſen, und das Wort„Pardon“ ſollte aus dem Verzeichniſſe ihrer Loſungsworte ausgeſtrichen ſein.
Das war die Zeit des eigentlichen Vorſpiels zum oberöſterreichiſchen Bauernkriege, welcher jedoch erſt meh⸗ rere Jahre ſpäter in ſeiner vollen Wuth ausbrach.
An einem dieſer„heißen Julitage“ des obgenann⸗ ten Jahres war die Trinkſtube des Lenzenwirthshauſes zu Aſchau an der Donau, genannt„zum rothen Hahn“ mit braunen Männern gefüllt. Sie hatten ſich in ihren
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