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einen Blick nach Oſten.—„Die Gefahr iſt vorüber,“ rief er dem unten ſtehenden erſten Schiffslieutenant zu, „das Schiff iſt dem Bereiche der Meeres⸗Cyelone ent⸗ ronnen.“—
Schwarzgraue Wolkenfetzen zogen jetzt, als die letz⸗ ten Reſte der vorüberfliegenden Cyclone ganz nieder über die Maſten des Schiffes hin; ſchon blickte zwiſchen ihnen der freundliche Himmel durch und die unheimliche Wol⸗ kenbank lag ſchon jetzt weit hinter dem Schiffe.
Die Vespoir war ſomit gerettet, aber ſiehe die ſtar⸗ ken Maſten waren über Nacht grau geworden, ganz grau von der Salzkruſte, welche ſich aus dem Meereswaſſer angeſetzt hatte, in der That ähnlich dem plötzlich ergrau⸗ ten Haupthaare eines Menſchen, der eine Nacht der furchtbarſten Todesangſt überſtanden hat.—
Auf dem Verdecke wimmelte es jetzt, wie auf der Arche nach den Tagen der Sündfluth, Groß und Klein, Alt und Jung drängte ſich im bunten Gewirre durch⸗ einander und freudig begrüßte ſich Alles nach überſtan⸗ dener Gefahr; denn von den Häuptern der Schiffsbe⸗ wohner fehlte außer dem verunglückten Steuermann auch nicht eines.—
Wahrhaft rührend und erhaben war es, als der mannhafte Capitän noch im durchnäßten Seemannsrocke auf das Verdeck trat, den Hut in der Rechten emporſchwang,


