Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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deck von den Paſſagieren geleert, die Matroſen flogen auf die Strickleitern, Steuermann und Hochbootsmann ſtanden auf ihrem Poſten.

Jetzt ſpülten einige Wogen über das Verdeck, das Schiff begann hin und her zu ſchwanken und die Schiff⸗ batterien Waſſer zu ſchöpfen am Horizonte ſtieg es raſch wie ein ſchwarzes Gebirge empor. Ein Sturm war im Anzuge.

Der alte Meergott ſchien wach geworden zu ſein und in dem früheren Leuchten des Meeres einen Ein⸗ griff des Feuergottes in das Reich der Gewäſſer bemerkt zu haben er rüttelte jetzt gewaltig an den Rippen des Fahrzeuges, ſo daß ſeine naſſen Rieſenarme augen⸗ blicklich alles von dem Verdecke wegſpülten, was nicht ſeefeſt geſtaut oder niet und nagelfeſt war. Bald kollerte Alles bunt durcheinander und heulend zog es jetzt in den Wolken hoch über den Häuptern der Schiffenden hin, als käme die wilde Jagd mit dem ganzen Heere ihrer Ungeheuer angebrauſt. Gleich rieſigen Raubthieren jagten ſich die ſchwarzen Wolken am Himmel und Blitze durchzuckten gleich goldenen Bändern ihre dunklen Maſſen.

Hoch oben am Steuerborde ſtand jetzt der Capitän Van Hobooken, ſein Fernrohr in der Hand, mit ruhigem Ernſte blickte er auf das tobende Meer hinaus, in wel⸗