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„Profeſſor Plachh wird jetzt, wo er, umſtrahlt vom Glanze des Sieges und der Dankbarkeit aller, die ſein Schwert ſo herrlich vertheidigte, alles vermag, auch mir dieſen letzten Dienſt zu erweiſen, leicht im Stande und des Willens ſein“— bemerkte Johannes.
Unter dieſen Geſprächen waren die beiden Freunde gegen das Jandabad herangekommen, aus deſſen Garten ihnen das wüſte Geſchrei vieler Zecher ent⸗ gegenſchallte, welche nach den Tagen und Mühen der Belagerung nun bei Meiſter Gambrinus das einholen wollten, was ſie während der letzteren an Luſt und Freude verſäumt hatten.
Sie trieben es nicht weniger toll, als es wei⸗ land König Georg von Podöbrad einſt in dieſem Bade mit ſeinem Barbier getrieben hatte.
„Im Jahre 1461— erzählt nämlich Häjek, der Chroniſt, den Tag nach St. Margaretha iſt König Georg Podöbrad mit etlichen ſeinen Hofleuten, aus dem königlichen Hof zu Prag, nach ſeinem Brauch, in das gemeine Bad, welches in der Judengaſſe iſt, und zu der Zeit des Janden Badſtube geheißen (wie es denn auch bis auf den heutigen Tag alſo genannt wird) gegangen, und dieſer Janda war da⸗ zumal unter den Badern der vornehmſte. Alſo trieb der König im Bade mit ſeinen Hofleuten allerlei


