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liche, aber tapfere Oberſtlieutenant, den er von Polen aus kannte, ſchien ihm eine gelenkige Marionette für ſein verwegenes Spiel, mit dem er nichts weniger beabſichtigte, als ſeinem Herrn und Meiſter in Pilſen einen Hauptſchlag auf Prag vorzubereiten.
Um aber Ottowaldskh bei deſſen noch immer großem ſoldatiſchen Ehrgefühle für ſich und die ſchwe⸗ diſche Sache zu gewinnen, mußte er, ſcheinbar in ſeine Wünſche eingehend, alles vorbereiten, um ihm Prag und die kaiſerliche Partei recht gehäſſig zu machen. Nach allem, was ihm Ottowaldskh von ſeinen ver⸗ fehlten Bewerbungen um Roſa's Hand mitgetheilt hatte, ſchloß Wolsinskh ganz richtig, daß Otto⸗ waldskh jetzt, wo er mit verwundetem Arme und als verabſchiedeter kaiſerlicher Offizier aus Polen zurück⸗ kehrte, und wo er mit ſeinem beweglichen Gemüthe plötzlich von ſeinen frühern Bewerbungen um die ſeither verblühte Roſe zur lebensfriſchen Blume Maria übergehen wollte, noch weniger Gehör bei den Tanten der Fräulein finden würde.
Aber eine entſchiedene und wo möglich beleidi⸗ gende Abweiſung mußte Ottowaldskh erfahren, und die gänzliche Hoffnungsloſigkeit ſeiner Pläne auf Ma⸗ riens Hand mußte klar vor ihm liegen, wenn er mit dem ganzen auflodernden Feuer ſeiner Leiden⸗


