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nach, P. Georg Plachh, der Profeſſor der hebräi⸗ ſchen Sprache und der Schriftauslegung, dann ande⸗ rer theologiſchen Fächer an der Univerſität.
„Und ſo gehe, mein Sohn,“ endete der Rektor mit ernſtfreundlicher Miene ſeine Anſprache an den Or⸗ densgenoſſen.„Concedo,“ ſetzte er, freundlich ſeine Hände auf die Schulter des zu ſeinen Füßen hinſinkenden Profeſſors legend, hinzu:„ſo gehe denn, mein Sohn, in ferne Lande, wie Du es wünſcheſt, zu wirken zur Ehre Gvottes, die Beſtätigung der Obern wird nicht ausbleiben.— Alſo ziehe hin in Frieden, und wirke ad majorem Dei gloriam!“
„Obedio!“ rief mit auf der Bruſt gekreuzten Händen und freudeſtrahlendem Antlitze der Profeſſor, beugte ſein Haupt, und empfing den Segen des Rektors.— Jetzt ſtürzte er fort in die nahe Domi⸗ nikanerkirche, und warf ſich betend vor den Altar der Gebenedeiten; aber ſchon trieb es ihn wieder hin⸗ aus, er mußte ſeine Freude über die nun erfüllte Hoffnung, über den zur Wirklichkeit gewordenen Traum ſeiner Jugend in die Lüfte hinausrufen, an ein mitfühlendes Herz mußte er ſie mittheilen, zu ſchwer war ihm allein die Laſt der Freude— ihm, der nur den Ernſt des Lebens bisher, und die Entſa⸗ gung kennen gelernt hatte.


