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Vergebens erſchien ich viermal in dem Vorzimmer des Grafen Kolloredo, um nur einige Vergütung meines ohne Verſchulden erlittenen Schadens zu er⸗ betteln, oder, da mein Arm zu heilen beginnt, und ich noch weiter dienen kann, bei der Armee wieder eingereiht zu werden.— Der Adjutant des Grafen, denn ihn ſelbſt bekam ich gar nicht zu Geſicht,— verwies mich auf„ſpäter,“ endlich kam ich vor, und erhielt den erbärmlichen Troſt: daß der Abſchluß des Friedens in Deutſchland nahe ſei, und daß dann alle meine Forderungen ausgeglichen werden würden, ein Troſt, der wahrlich wohlfeil iſt! Man ſcheint meine eigenmächtige Rückkehr aus Polen, obwohl ich vorläufig verabſchiedet bin, als ein Vergehen wider die militäriſche Disziplin zu rechnen, und ſo ich noch länger in den Gemächern des Generals läſtig falle, ſo muß ich beſorgen, daß man meine einſtige An⸗ näherung an die Schweden⸗Sache, als ich ins wald⸗ ſteiniſche Standquartier nach Eger zog, dann aber von kaiſerlichen Reitern verfolgt, raſch nach Polen entfliehen mußte, auswitterte,— wenn man ſie nicht vielleicht ohnedieß ſchon kennt— und mir auch post festum noch den Prozeß macht vor einem kom⸗ pleten Kriegsgerichte.“
„Und bei dieſen herrlichen Erfolgen und Aus⸗
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