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Fabian und Sebastian : Züge und Schilderungen aus dem Leben / K.G. Prätzel
Entstehung
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Fabian an Sebaſtian.

Nimmermehr kann und darf ich es unterlaſſen, Dir, dem geliebteſten Weſen, das ich neben meinem Roͤschen auf die⸗ ſer Welt beſitze, zu unſerm abermals eintretenden neun und zwanzigſten Ge⸗ burtstage, in ſchriftlicher Abſtattung mei⸗ nes Gluͤckwunſches, gleichſam ein zwar klangloſes, doch wohlgemeintes Staͤnd⸗ chen zu bringen. Dein Ohr wird es vernehmen, wie Dein Mund den Kuß ſchmecken wird, den Roͤschen Dir zugleich uͤberſchickt. Roſe nenn' ich ſie, wenn ich entweder recht wild und unwirſch, oder auch recht zaͤrtlich gegen ſie werde. Du kannſt daraus auf die innere Ge⸗ muͤthsruhe ſchließen, die mich beſeelt, indem ich dieſen ſo verfaͤnglichen Auf⸗ trag an Dich ausrichte! Aber auch in der That und Wahrheit moͤchteſt Du die Dir zugedachte Spende von ihr em⸗