Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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er den Reiſemantel ſich um die Schultern, brach über die neue, höchſt unnütze Zögerung, während der bepackte Wagen ſchon ſeit einer Stunde zur Abfahrt bereit ſtehe, in ein klägliches Winſeln und Stöhnen aus, legte, unter fortgeſetzten Bitten und Zureden, endlich Hand an und ruhete nicht eher, bis er mit ſanfter Gewalt uns aus einander ge⸗ drängt hatte. Raſch ergriff er, nachdem ihm der mühevolle Verſuch geglückt war, den Arm ſeiner Tochter, die jetzt, betäubt und bewußtlos, ſich ohne Widerſtund ſeiner Führung überließ, zog in aller Eilfertigkeit ſie mit ſich fort, und wenige Augenblicke darauf entſchwand mir der Wagen aus dem Geſicht.

Mit angelegentlicherm Eifer, als zmt be⸗ gann ich, nachdem die wild aufgeregte Flamme des leidenſchaftlichen Gefühls wieder beſäuftigt und die ruhigere Beſonnenheit mir zurückgekehrt war, mich den übernommenen Geſchäften zu wid⸗ men. In der ungetheilten raſtloſen Sorge, die ich für ſie trug, fand ich die Zerſtreuung, deren ich mich bedürftig fühlte; während zugleich der über alles Erwarten glückliche Fortgang und Er⸗ folg derſelben mich allmählig auf's neue zu friſcher