Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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vorſtehender Ankunft zittern, oder mich ihrer freuen ſoll. Erwarten werde ich ſie, und eben des⸗ halb auch die Bewerkſtelligung meines Vorhabens bis dahin verſchieben. Unter den Einwohnern des Dorfes hat die Erinnerung an das ſchmäliche und gewaltſame Ende, welches der Gärtner genom⸗ men, längſt aufgehört, die Zungen in Bewegung zu ſetzen, niemand erwähnt jenes Ereigniſſes mehr und ſelbſt die noch im Schwange gehenden Be⸗ ſprechungen über das Ableben des Grafen ſind dem Anſcheine nach nicht vermögend geweſen, ein dieſem Todesfalle ſo nahe liegendes Andenken in den Gemüthern zu erneuern und außzufriſchen. In einer abgeſonderten Ecke des Kirchhofes befin⸗ det ſich ſein ſtilles Grab. Kein Kreuz oder ſon⸗ ſtiges Merkmal bezeichnet die Stelle, wo er ſchläft. Spät des Abends hat man ihn hierher getragen, ohne Sang und Klang ihn in die Erde hinabge⸗ ſenkt, und um ſein Gedächtniß bis auf die letzte Spur zu vertilgen, den Boden, nach vollbrachtet Beſtattung ſogleich wieder geebnet.„Wie kön⸗ nen Sie ſich darüber verwundern, liebſter Herr!“ ſagte der alte Kirchendiener, dem ich mein Be⸗ fremden über dieſes liebloſe Verfahren zu erken⸗

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