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Schweſter und dem Prediger einen lebhaften Brief⸗ wechſel, und hofft noch vor Ablauf des Frühjah⸗ res in eigner Perſon hier einzutreffen, um einige Monate lang in der Heimath ſich aufzuhalten, die er vor ſechszehn Jahren als Flüchtling verlaſſen hatte.
Ein ſolcher Zeitraum pflegt freilich in der Natur wie im Leben gar große Veränderungen hervorzubringen. Das Schloß, in welchem ſonſt ſo rege Geſchäftigkeit herrſchte, liegt verödet und gleicht einer oberhalb des Erdreiches errichteten Todtengruft, das Gartenvevier auf deſſen Erhal⸗ tung man einſt ſo bedeutende Summen verwandte, iſt zur Wildniß geworden, die Ruhebänke ſind verwittert und liegen, in Stücke zerfallen, morſch und modernd am Boden umher, wo früherhin ſich bequeme Gänge und Lauben befanden, bietet jetzt ein undurchdringliches Dickigt dem Auge ſich dar. Der zwiſchen hohem Schilfwuchs ſich dahindrän⸗ F Strom mit ſeiner den Einſturz drohenden Brücke— Nein, es giebt dennoch Dinge und Er⸗ ſcheinungen, über welche die umwandelnde Ge⸗ walt der Zeit nichts auszurichten vermag.
Ich weiß nicht, vb ich vor Rudolph's be⸗


