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Emporſtreben eines Sterbenden, der, wenn der Körper erliegt, die mit ihm dahinſchwindende Gei⸗ ſtesſtärke noch einmal zuſammen zu raffen ſucht, um ſinnklare und der Vernunft anſtändige Verfü⸗ gungen und Aufträge zu ertheilen.
Ich denke, zu Bewerkſtelligung meines Vor⸗
habens ſchon in wenigen Tagen nach G* abzurei⸗
ſen. Von dortaus erhälſt Du wieder Kunde von mir. Der Verſtorbene hinterließ außer dem ent⸗ wichenen Sohne noch eine dreijährige Tochter, die, wahrſcheinlich auf Veranlaſſung des Grafen, gleich nach dem erfolgten Ableben ihres Vaters vom Prediger des Orts in Schutz und Obhut ge⸗ nommen wurde Es iſt mein ſehnlicher Wunſch, daß es mir gelingen möge, wenigſtens an ihr ei⸗ nigermaßen wieder gut zu machen, was ich einſt an ihrem Vater verſchuldet; wenn nicht etwa zu⸗ gleich ſich Gelegenheit darbieten ſollte, auch über den gegenwärtigen Aufentshaltsort ihres Bruders Rachricht einzuziehen. Daß bei Vollführung des Gedankens, der mir im Sinne liegt, ſehr zarte Vorſicht angewandt werden müſſe, fühle ich wohlz über die zu dieſem Behuf einzuſchlagende Hand⸗ lungsweiſe ſelbſt aber werde ich nicht eher, als bis


