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tritt in meiner Seele erlöſchen!— der unglück⸗ liche, geſtern mit Schimpf und Schande von ſei⸗ nem Dienſt geiagte Gärtner, der in der ſinnver⸗ wirrenden Rein und Verlegenheit, in welche die⸗ ſer plötzliche Wechſel ſeines Geſchicks ihn geſtürzt und aus Verzweiflung über die auf ſo unverſchul⸗ dete Weiſe erlittene Schmach ſeinen Tod in den Wellen geſucht und gefunden hatte. Rudolph war ſchon ſeit geſtern ſpurlos verſchwunden und alle Boten, die man ausgeſandt hatte, um ihn aufzu⸗ ſuchen, waren unverrichteter Sache zurückgekehrt. Entweder hatte der Vater wirklich, wie es die
Rachbegierde des erbitterten Grafen geargwohnt,
ihm einen verſtohlnen Wink zur Flucht gegeben oder er war, um die Urſache des vernommenen heftigen Rufens zu erforſchen, gleichfalls leiſe her⸗ beigeſchlichen, ein verſteckter Zeuge, der vom Schloßherrn ausgeſtoßenen Drohungen geweſen, und in der lberzeugung, daß bei den vorhandenen ſtarken Verdachtsgründen und bei der ungünſtigen Meinung, die jener von ihm hegte, jede Betheue⸗ rung ſeiner Unſchuld vergeblich ſein werde, ſchnell
zu dem Entſchluß gelangt, ſein Heil in der wei⸗ 3 ten Welt zu ſuchen; wie er auch ohnehin ſchon


