Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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quickt und erheitert; dennoch muß ich hinzufügen, daß Deine Glückwünſche wegen der, mir plötz⸗ lich und auf unerwartete Weiſe zugefallenen, be⸗ deutenden Erbſchaft, wie Dolchſtiche mir durch die Bruſt gingen. Ach nicht leicht giebt es wohl einen Menſchen, bei welchem die Bedingungen ſeines Glückes weniger an Geld und Gut ge⸗ knüpft ſind, als eben bei mir. Dreißigtauſend Thaler! Ein Vermächtniß des vor ſechs Wochen in der Reſidenz verſtorbenen Grafen von W*! Jetzt haſt auch Du die geheime Triebfeder wohl ſchon errathen, die ſeiner mir von jeher bewieſe⸗ nen Gunſt und Gewogenheit zum Grunde lag. Ich ſelbſt ahnete bereits ſeit Jahren die eigentli⸗ che Beſchaffenheit des zwiſchen ihm und mir ob⸗ waltenden Verhältniſſes, obwohl ich in Betreff deſſelben auch ſogav gegen Dich fortwährend das tiefſte Stillſchweigen beobachtete. Damals frei⸗ lich, als er mich, ſo oft Schulferien eintraten, aus der Penſionsanſtalt, in welcher ich meine Knabeniahre verlebte, nach ſeinem Landgute abho⸗ len ließ, hatte ich von dieſer nähern Befreundung noch keinen Begriff, ſondern hielt die Außerun⸗ gen des Wohlwollens, deſſen ich mich von ihm zu