Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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Während der Mahlzeit blickte Alwine, den Aus⸗ druck ſchmerzlich aufgeregter Empfindungen auf ihrem bleichen ſchönen Geſicht, ſtill und ſchwer⸗ müthig vor ſich nieder, ihr Bruder, der in ſeinen Mienen und Geberden ruhigen Trotz und uner⸗ ſchütterliche Willensfeſtigkeit kund gab, kritzelte mit der Gabel gedankenvoll auf dem vor ihm be⸗ findlichen leeren Teller umher, Wallner ſuchte vergeblich ſeinen, durch die im Seitenzimmer ſtatt⸗ gehabten Verhandlungen nur noch heftiger auf⸗ geregten Verdruß und Unmuth zu bekämpfen und die Unterhaltung bei Tiſche war mithin, da der Hausherr in ſeiner gelaſſenen breiten Amtsweiſe faſt ganz allein das Wort führte, mehr zum Ein⸗ ſchläfern als zum Ermuntern geeignet. Ich ſelbſt

befand mich, als ununterrichteter Zeuge der hier herrſchenden, mit freundſchaftlichem Vertrauen ſelt⸗

ſam gemiſchten, Mißhelligkeiten fortwährend in der unbehaglichſten, peinlichſten Spannung, ſaß wie auf Kohlen und dankte dem Himmel, als es end⸗ lich zum Aufbruche kam. Bald hatten wir das von der Pfarrwohnung nur ein paar hundert Schritte entfernt liegende Wirthshaus errcicht.Ich bin Dir jetzt, ſagte