— 294— ſeine, auf innigern Beſitz hinzielende Herzens⸗ neigung zu Sabinchen geſtanden, und in freu⸗ diger Ueberraſchung aus ihrem Munde ver⸗ nommen, daß ſeine Abſicht auf des Mädchens Hand ganz mit ihren eigenen, ſchon längſt im Stillen gehegten Gedanken und Geſin⸗ nungen übereinſtimme und ſie daher mit be⸗
reitwilliger Seele zu einer Verbindung dieſer
Art ihren můtterlichen Segen zu ertheilen geſonnen ſei; daß ſie jedoch die ausdruͤckliche Erilirung ihres Entſchluſſes noch auf einige Zeit hinaus zu verſchieben wünſche, um nicht
in den Augen der Welt ſich eines Verſtoßes gegen die hergebrachte Sitte ſchuldig zu machen, zufolge welcher Sabinchen noch mit
Betraurung ihrer verſtorbenen Mutter be⸗
ſchäftigt ſei. Gern fuͤgte ſich Andreas, nach⸗ dem er die troſtreiche Beſtätigung ſeines Gluͤckes vernommen, in den ihm zur Bedin⸗ zung gemachten Aufſchub, gegen deſſen billi⸗
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