Ableben der Ehefrau die Flamme des eigenen
Heerdes erloſch: Speiſe und Aezung aus der
gemeinſamen Hauskuͤche gereicht, wogegen er, in ſtiller Beruͤckſichtigung des auffallenden Abſtiches mit den fruͤher ihm zugeworfenen Vrocken, gern und freudig zur Verrichtung gewiſſer häuslicher Dienſtgeſchäfte ſich ver⸗ ſtand, deren Uebernahme man ihm zur Be⸗ dingung gemacht hatte. Auch ein Plätzchen am traulich lodernden Kaminfeuer ward ihm vergönnt, wenn er des Abends mit rother Naſenſpitze und ſteifgefrornen Fingern von der Wache nach Hauſe kam, ſich den Schnee von den Fuͤßen trampelte und luͤſtern nach der warmen Bierſuppe umherzuwittern an⸗ fing, mit welcher Sabinchens fromme Fuͤr⸗ ſorge ſein ſchmachtendes Herz zu erquicken ge⸗ wohnt war. Oft, wenn er ſo, im ſtillen, be⸗ haglichen Genuß der ihm gewaͤhrten Gottes⸗ gaben dem Kreiſe der Hausbewohner ſich an⸗ 6


