Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1823)
Entstehung
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wenigen Tagen aufhoͤren werde ein Geheim⸗ niß zu ſein, und ſuchte die Schrecken des Abgrunds, an welchem er ſich befand, ihr eben ſo klar und deutlich zu machen, als ſie

ihm ſelbſt vor der Seele ſchwebten⸗ Mit

dem theilnehmenden Blick der Freundſchaft, die es nicht gern an einem, blos durch hohle Worte ausgedruͤckten Mitleiden bewenden laſſen möchte, horte Barbara ſeiner von Seuf⸗ zern und Thränen begleiteten Rede zu, ergriff⸗

als er geendet hatte, ihn bei der Hand und

gab ihm zu verſtehen, daß ſie gern Alles auf⸗ bieten wuͤrde, ihm zur Rettung aus ſeiner traurigen Lage hulfreichen Beiſtand zu leiſten, wenn ſie nicht durch die Beſchaffenheit der Umſtände ſich leider außer Stand geſetzt ſähe, dem Zuge ihres Herzens hierin ſo ganz nach Wunſche folgen zu können. Das war nun

freilich keine Antwort, die den Erwartungen

des Zunftmeiſters ſonderlich entſprach. Es war ihm ſehr wohl bekannt, daß ſie bei wei⸗ tem nicht den anſehnlichſten Theil ihres Ver⸗

mögens aufzupfern brauchte, um ſogleich