Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1823)
Entstehung
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Die Rachegötter verlangen ihren Tribut! Ein ſchreckliches Gericht ſpl uͤber er⸗ gehen!

Lächerlicher Menſch! erwiederte jene mit Merkmalen des innigſten Bedauerns. Ereifere dich nicht ohne Roth und Rutzen! Solche Geſichter und Grimaſſen bin ich laͤngſt an dir gewohnt. Sie erſchrecken mich eben ſo wenig, als ich deine Drohworte fuͤrchte! Uebrigens bin ich mir keiner unebnen Hand⸗ lung bewußt!

Wie? was? Du glaubſt durch kahles ſchnippiſches Leugnen mir Sand in die Au⸗ gen zu ſtreuen? fuhr der Schneider fort. Der Schloſſer hätte dich geſtern alſo nicht, während ich mich beim Innungsſchmauſe be⸗ fand, heimlich nach dem Schießgraben ge⸗

fuͤhrt? Er hätte dich dort nicht mit Preß⸗

wurſt und Doppelbier bewirthet? Ihr haͤttet nicht vertraulich nebeneinander am Tiſch ge⸗ ſeſſen und euch unter fortwährendem Schäkern und Lachen der alten luſtigen Zeiten erinnert? Weib, geſchehe, was da will; ich vergreife