Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1823)
Entstehung
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arbeitet der geſchaͤftige Geiſt in kuͤhnen Bil⸗ dern und Gedanken umher. So veredle ich mich ſelbſt unter dem druͤckendſten Zwange des rohen Tagewerks zu einem Weſen hoͤherer Art, gedenke der mir urſpruͤnglich angewieſe⸗ nen Wuͤrde und tauſche wenigſtens mit kei⸗ nem Schloſſergeſellen!.

Aha! du ſtichelſt auf meine alte Lieb⸗ ſchaft, den Jüterbocker! verſetzte Dorchen mit vieler Ruhe.Alſo weißt du auch ſchon, daß er, nach ſechsjähriger Abweſenheit, ſich vorgeſtern hier im Städtchen wieder einge⸗ ſtellt hat, um Freunde und Bekannte zu be⸗ ſuchen, daß er mit Huͤlfe eines erhobenen ſtattlichen Lotteriegewinnes ſich in der Reſidenz häͤuslich niederzulaſſen gedenkt, daß er

Daß er dich aufs neue zu kirren und zu locken gewußt hat, falſche verrätheriſche Crea⸗ tur! ſchrie der Entruͤſtete, ſprang vom Arbeitstiſch und ſtreckte mit wuͤchender Ge⸗ berde der Fragenden die knöcherne Fauſt ent⸗ gegen.Ja, Alles weiß ich! Und jetzt be⸗ reite dich zur Büßung deiner Suͤndenſchuld!