Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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danken an Röschen, der mich mit zunehmen⸗ der Heftigkeit zu verfolgen anfing, nicht auf⸗ zugeben gebraucht hätte. Ich näherte mich mit ſtarken Schritten dem zwanzigſten Lebensjahre, als ich einſt an ei⸗ nem heitern Fruͤhlingsnachmittage mich wieder

an der Orgel befand, an welcher ich, wie ich im⸗ mer zu thun pflegte, ſo eben die dem neu einzuubenden Muſikſtuck angemeſſenen Regiſter gezogen hatte. Kräftig griffen die Finger in das Taſtenwerk ein, und wer beſchreibt* mein Erſtaunen! in vollem ſchwellenden Akkord begann die Orgel jetzt laut zu ertönen⸗ Mit erſchrockenem Herzen ſprang ich von meinem Sitze, und aus dem Verſchlage, in welchem die Windbälge ſich befanden, trat Herr Thielmann mir entgegen. Von mei⸗ nen geheimen Beſtrebungen in Kenntniß ge⸗ ſetzt hatte er, ſtatt vor das Stadtthor hinaus⸗ zuwandern, eine aus dem Innern des Schloß⸗ gebaͤudes nach der Kirche gehende Thür ſi ich aufſchließen laſſen und in Geſellſchaft des Balgentreters ſich im Hintergrunde der Orgel verborgen gehalten, um bei meiner Ankunft auf vorgedachte Weiſe mich zu üͤberraſchen. Ei, ei, Konrad! redete er mit ernſtver⸗ weiſender Miene mich an,ſo vz Luſ und