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gerungnen Händen in der Stube umherging.
„Ich will nach dem Bruder hin! Er iſt ge⸗
fällig und gutmüthig; er wird, wenn es nur irgend in ſeiner Macht ſteht, keinen Augen⸗ blick zaudern, uns aus dieſer ſchrecklichen Ver⸗ legenheit zu reißen!“
„Ich fuͤrchte, du wirſt einen vergeblichen Gang thun!“ verſetzte Ulrich mit zweifelnder Beſorgniß.„Thomas iſt zur heutigen Fuchsjagd als Treiber aufgeboten geweſen. Das macht muͤrbe. Er wird, wenn er auch noch ſo gern uns den verlangten Dienſt erweiſen wollte, vor
Ermuͤdung kein Glied zu regen im Stande ſein.“
„Ich will es wenigſtens verſuchen!“ fuhr jene fort.„Mich befällt ein Schaudern und Entſetzen, ſo oft ich die Augen auf den Vrief werfe. Er muß mir aus dem Geſicht; eher werde ich nicht ruhig. Laß mich nur machen, ich bin bald wieder bei dir!“ Mit dieſen Wor⸗ ten bemächtigte ſie ſich des Schreibens, verließ die Hutte und eilte klopfenden Herzens der am andern Ende des Dorfes befindlichen Woh⸗ nung des Bruders zu.


