Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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verfallen müßt? könnt ihr dafür nicht einen andern, der geſund und ruͤſtig

Das könnte ich freilich! fiel jener mit einem hoͤhniſchen Grinſen ihr in die Rede. Weil ich abericht will, ſo bleibt es dabei, daß euer Mann ſich anbefohlnermaßen nach dem Stäaͤdtchen auf den Weg macht! Schon zu lange habe ich eurem abgeſchmackten Aechzen und Winſeln die Ohren geliehen! Jetzt wieder⸗ hole ich euch kurz und buͤndig, daß ihr den

Befehl eures Herrn vernominen und fuͤr deſſen

punttliche Volſſtreckung zu haften habt. Ihr kennt den Baron! Wehe euch, wenn die vom Weinhändler Sträubler erwartete Antwort durch eure Schuld nicht zur beſtimmten Minute auf dem Schloſſe eintrifft! Dieſe Drohung mit einem ihr angemeſſenen hämiſchen Blick begleitend, verließ er raſchen Schrittes die Stube, hegte im Innerſten ſich an dem Unheil, zu deſſen Begruͤndung ihm der Sufall eine ſo gunſtige Gelegenheit an die Hand gegeben, und kehrte in der völligen Ueberzeugung, daß Ulrich ſelbſt bei dem beſten Willen nicht im Stande ſei. 2*