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„Nein, Vater!“ rief er mit leidenſchaftlicher Heftigkeit aus, indem ihm die hellen Thrä⸗ nen uͤber die Backen herabrollten:„Ihr habt euch ſchmaͤhlich geirrt und betrogen! Kein Beyſtand von oben herab hat mir in meiner Noth zu Theil werden wollen. Der Müller hat ſich während der letzten acht Wochen mit meinen Glaͤubigern in Verbindung geſetzt und durch Mittel aller Art ſie zu meinem Verder⸗ ben anzureizen geſucht. Es iſt ihm gelungen. Morgen jagt mich der Hufſchmidt von Haus und Hof. Ich habe mich euern Vorſtellun⸗ gen gefügt und trage den Abſchiedsbrief an Gretchen bey mir in der Taſche. Wir ſehen uns heut zum letztenmal!“
Bey dieſen Worten ſank er erſchoͤpft und kraftlos auf die nächſte Bank nieder, die Haͤnde uͤber das Knie gefaltet und das Geſicht tief zur Bruſt hinab geneigt. Der Hegereiter, der ſich in ſeiner Erwartung auf ſo arge Weiſe getäuſcht fand, trat ſchweigend ans Fenſter und blickte, mit ſich ſelbſt im peinlichſten Kampfe begriffen, in duͤſtrer Unentſchloſſenheit uͤbet die winterlich verödete Feldflaͤche hinaus.—


