Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ſeinem Geſicht ſtanden große Schweißtropfen und ſeine Kleider waren mit Blut benetzt. Emma gab kein Zeichen des Lebens von ſich. Das Herz des Vaters war zerriſſen. Er ſtrengte alle ſeine Kraͤfte an und wankte den Berg hinunter; denn jeder Augenblick der Verſoͤumniß ſchien ihm ein neuer Mord. Ei⸗ nige mitleidige Bekannte aus dem Dorfe ka⸗ men herbey. Er beſchrieb ihnen den Ort, wo die blutigen Schlachtopfer lagen; denn er ſelbſt war nicht vermögend, den Berg noch einmal zu erſteigen. Die Ungluͤcklichen wur⸗ den in eine nahe Hutte gebracht. Robert ward verbunden und das heftige Roöcheln ſchien ein wenig nachzulaſſen. Nach Mitter⸗ nacht hörte es ganz auf. Gegen Morgen war er verſchieden.

Emma kam ins Leben zuruͤck, aber nicht wieder zum klaren Bewußtſeyn deſ⸗ ſelben. Dech ihr Engel war nicht fern. Rur wenige Wochen waäͤhrte die dumpfe Zer⸗ ruͤttung ihrer Sinne; dann ſchlug die Stunde der Auflöſung. Mitleidig hatte der Sturm die Blume, deren Keime der Wum zernagte,

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