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menſtoͤcke aus dem Boden, die vom vorigen Jahre her in demſelben wurzelten und unterm Winterfroſt abgeſtorben waren. Robert ſah mit ernſter Miene dieſem Geſchäft zu; denn auch der Roſenſtock, von welchem ſie an dem Tage, wo ſie beide zum erſtenmal auf dem Grabe ſaßen, die letzte Knospe fuͤr ihn gebro⸗ chen hatte, war eingegangen.„Auch dieſer, der mir am liebſten war, blieb nicht ver⸗ ſchont!“ ſeufzte ſie, und helle Thraͤnen ſtuͤrz⸗ ten aus ihren Augen.„Laß ihn welken!“ verſetzte Robert mit leiſer Stimme.„Blumen haben keine Bedeutung,“—
Die Sonne war tiefer geſunken. Eine feyerliche Stille herrſchte auf dem Berge, doch uͤberall verkuͤndigte ſich das junge neuerwachte Leben der Schopfung. Robert war mit Emma zur Kaiſersruhe“) hinauf geſtiegen, von wannen ſich ihnen eine freyere Ausſicht darbot.
*) Ein ſteinerner Sitz auf dem Gipfek des Ber⸗ ges, mit einem eiſernen Gelaͤnder und der Ausſicht nach Zittau, auf welchem, nach der Chronick des Berges, Kaiſer Sicgismund einſt eine Nacht zubrachte,


