Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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einen Spaziergang ins Freye vor. Robert fuhrte ſie in den Garten an ein einſames Oertchen, wo er im vergangenen Jahr fuͤr ſeine Mutter eine Raſenbank angelegt hatte. Hier erzählte er ihr in ruhigen Worten ſeine ganze Lebensgeſchichte, ohne darin den gering⸗ ſten Umſtand zu uͤbergehen⸗ Emma, waͤh⸗ rend der Erzählung wechſelsweiſe etſtaunt und geruͤhrt, betheuerte ihm, als er geendigt hatte, daß das Ende ihrer Leiden vorhanden ſey, und daß ſie jetzt beyde durch ihre Liebe gluͤck⸗ lich ſeyn wuͤrden; aber ein mattes ungläubi⸗ ges Lächeln war alles, was er erwiederte. Sie erzählte ihm, was ihr Vater, was ihre Freunde gethan und beſchloſſen haäͤtten; aber umſonſt! Seine Seele hatte keine Hoffnun⸗ gen mehr!

Robert begleitete die Hoſſende, denn ſie hatte den Wunſch geäußert, heute wieder ein⸗ mal den Berg zu beſuchen. Noch ſtand die Sonne hoch am Himmel, als ſie hier an⸗ kamen. Das Grab war mit friſchem Gruͤn überdeckt. Emma zog hier und dort die Blu⸗