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Jakobinens ſchnelle Flucht ihr vereitelten Zweckes, der Dienſtpflichtigen ſtill und unbe⸗ merkt bei Erſteigung des Thurmes nachge⸗ ſchlichen war, und jetzt mit funkelndem Blick und drohender Geberde ihr entſchloſſen den Weg vertrat. Es war ein großer ſtarker Mann, von wildem trotzigen Anſehen, eine Muͤtze von Seehundsfell auf dem Kopfe, und von Kinn bis zu den Knöcheln in einen wei⸗ ten blauen Mantel gewickelt. Quer uͤber ſeine Stirn zog ſich eine tiefe kaum verharrſchte Narbe, todtenbleich waren ſeine Wangen, und ein pechſchwarzer langer Bart, der ſeit Mo⸗ naten bereits in ungehinderten Wachsthum begriſſen ſchien, vermehrte das Abſchreckende ſeiner äußern Geſtalt.
„Barmherzigkeit des Himmels!“ aͤchzte Jakobine, an allen Gliedern zitternd, indem die Ueberzeugung, daß ſie ein menſchliches Weſen vor ſich ſehe, ihr unter den obwalten⸗ den Umſtänden keinesweges zu ſonderlicher Beruhigung zu gereichen vermochte.„Was hegt Ihr gegen mich im Sinn? Was wollt Ihr von mir?“


