reits mit dem bitterſten Mangel zu kaͤmpfen hatten, wuͤnſchten mit gleicher Begierde den Tag ihrer Erloͤſung herbei. Die Vorſtellung von der Tiefe des Elends, in welche ſie, bei laͤngerer Fortdauer einer ſo verzweiflungsvol⸗ len Lage, nothwendig gerathen mußten, ver— ſchlang jede höhere patriotiſche Regung, und merklich fuͤhlten ſie daher ihr Herz erleichtert, als endlich der Vortrab des zur Vertilgung der Räuber und Banditen, wie die hier umher⸗ ſchwarmenden Partheigänger von ihren erbit⸗ terten Gegnern genannt wurden, beſtimmten Heerhaufens unter klingendem Spiel ſeinen Einzug hielt.
Gar bald aͤnderte ſich jetzt die Geſtalt der Dinge. Faſt täglich kam es zu blutigen Gefechten, in welche die Verbuͤndeten, da nun⸗ mehr zwiſchen den beiderſeitigen Streitkräften ein zu entſchiedenes Mißverhaͤltniß eingetreten war, trotz aller perſonlichen Tapferkeit, ſiets den Kuͤrzern zogen, bis ſie zuletzt die ſchmalen Gebirgspfade nur muͤhſam noch zu vertheidi⸗ gen vermochten, und, von allen Seiten um⸗


