jammert(der guten Frau Gertrud ſchien dieſe Jugend auch zu jammern, denn ſie warf wäͤhrend dieſer Rede des geiſtlichen Herrn unſerm Abel fo freundliche Blicke zu, daß dieſer recht viel Muͤhe hatte, nicht wie⸗ der unaufmerkſam zu werden), ſo will ich ein Uebriges thun und Euch vorlaͤhfig als Laufburſche im Hauſe dulden, wenn Ihr mir verſprecht, daß Ihr von Euren ſatani⸗ ſchen Ketzereyen laſſen, ſie feierlich abſchwoͤ⸗ ren und zur rechten Gemeinde des Herrn zuruͤckkehren wollt. Eine Stunde gebe ich Euch Bedenkzeit; dann erſcheint wieder und ſagt Eure Meinung. Man uͤberlege wohl und waͤhle zu ſeinem Frieden.“
Abel wollte Einiges hierauf erwiedern; ein zuͤrnender Blick des theuern Verwand⸗ ten machte ihn aber verſtummen und er ſchied mit der Weiſung, ſich vorlaͤufig nur in allen Glaubensſcrupeln an Frau Ger⸗ trud zu wenden, die eine wohl unterrichtete


