Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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moͤgen uber die Gelaͤufigkeit, mit der die freundliche Dame dieſes Alles ſelbſt erzäͤhlte. Aber ſie wag⸗ ten nicht einmal, ſich einen Seitenblick zuzuwerfen, der etwas der Art zu erkennen gaͤbe; denn ſie wuß⸗ ten wohl, daß ſie den Augenblick ſtillſchweigen wurde, wo ſie ihres Fortplauderns gewahr geworden, und ſo die Geſellſchaft wohl ſelbſt nichts mehr von dem Manuſcript hoͤren durfte, welches ſie vorzuleſen ver⸗ ſprochen hatte. Ohne daß ihre Zuhoͤrer durch mehr als geſpannte Blicke geſprochen hatten, fuhr ſie in ihrer Rede fort.

»Der uͤbrige Theil der Nachrichten, die mir meine Freundin gab, war ein wenig peinigender Natur, da er Erwartungen rege machte, ohne ſie nachher zu be⸗ friedigen. Sie ſagte mir nämlich, daß eine Geſchichte der Abtei im Manuſcript, von einem der Beichtväter des Kloſters in Moͤnchs⸗Latein geſchrieben, noch vor wenigen Jahren vorhanden geweſen; daß dieſe aber, nach ſo langer Erhaltung in der Familie, welche in den Beſitz des Platzes, nach der Aufhebung deſſelben in ſeiner religiöſen Eigenſchaft durch Heinrich den Achten, gekommen waͤre, an einen in der Nähe woh⸗ nenden Edelmann, beruͤhmt durch ſeinen Geſchmack fur Alterthumer, verliehen worden ſey. Dieſer, glaubte man beſtimmt, habe ſie den Eigenthuͤmern in Hun⸗ tercombe unbeſchaͤdigt wieder zugeſtellt; indeſſen von dem Augenblicke an ſey das Buch nie wieder geſehen, noch etwas davon gehort worden. Dieſe Nachricht erfullte mich mit Schmerz wegen des Verluſtes, reißte

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aber meine Neugier um ſo mehr; und ſo ſaß ich an