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wegiſchen Krähe und dem hellaͤugigen Rothkehlchen kam kein Vogel, um ſein taͤgliches Futter aus der Hand Annies zu empfangen.
Nun fing die Zeit der langen Abende beim Ka⸗ min, und die noch laͤngeren Erzaͤhlungen von Hexen, Geiſtern, geheimnißvollem Verſchwinden und furcht⸗ baren Morden an. Vergebens verſuchte Miß Mackay, deren Stelle zuweilen durch belehrende Lektuͤre aus⸗ zufullen, oder einen heiterern Ton unter den wenigen Familien einzufuͤhren, die dann und wann aus rei⸗ nem Mitleiden drei oder vier Stunden weit herka⸗ men, um Annie Ferguſon zu beſuchen,»das arme Kind, das von ihrem Bruder, dem naͤrriſchen Men⸗ ſchen, ſo allein in ihrer Einſamkeit gelaſſen werde.⸗
Da Miß Mackay bei den Uebrigen Widerſpruch fand, ſo blieb ihr Beſtreben fruchtlos; und oft zog ſie ſich von dieſer grauſen Unterhaltung— denn ſie war nicht uͤber alle weibliche Schwaͤche erhaben— mit einem Gefuͤhl zuruͤck, das, wenn auch nicht durch⸗ aus Furcht, doch Unbehaglichkeit zu nennen war.
In aͤhnlicher Stimmung verließ ſie auch eines Abends die Geſellſchaft, nachdem ſie einer beſonders ſchauerlichen Geſchichte uͤber eine ſchrecklich in Erfuͤl⸗ lung gegangene Ahnung zugehoͤrt hatte, die eine un⸗ verheirathete Tante Annies bei einem erloͤſchenden Kaminfeuer erzaͤhlte. Es war ein hoͤchſt ungluͤcklicher Zeitpunkt fur dergleichen Eindruͤcke, da Miß Mackay am Morgen durch ein neues Zeichen an der Eſche benachrichtigt worden war, daß ihre Gegenwart in dem nur von Geiſtern bewohnten Fluͤgel des Schloſ⸗


