Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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reit, es zu hoören, es zu bewahren, zu ſchwoͤren, daß ich es bewahren will.«

»Nun wohl,« rief der Oberſt mit heller werden⸗ den Blicken,»dieſe Nacht will ich es Ihnen mitthei⸗ len; denn morgen fruͤh muß ich in einer Angelegen⸗ heit verreiſen, die weder aufgeſchoben, noch von einem Andern beſorgt werden kann. Wollen Sie es wa⸗ gen, die Mitternachtsſtunde mit mir allein zu bleiben? Wenn Sie es wollen, ſo ſeyn Sie um zwoͤlf Uhr in ihren Mantel gehuͤllt, an der kleineren Thuͤr des letz⸗ ten Hofes, und ich werde Sie dann zu dem Orte

fuhren, wo das Geheimniß mitgetheilt werden muß. 1

Ich wiederhole Ihnen, auf das Wort eines Chriſten, daß dieſes Nichts enthaält, was Sie als treugeſinnte und fromme Schottin nicht mit Herz und Hand un⸗ terſtutzen duͤrften.«

Der Oberſt ſtreckte die Hand aus, indem er vies ſprach, und Miß Mackay legte die ihrige aus freiem Antriebe hinein, und erneuerte das Verſprechen ihrer Verſchwiegenheit; verſprach ihm ferner, zu der von ihm beſtimmten Stunde zu erſcheinen, da ſie hoffe, ihr Character und ihre reine Abſicht wurden ſie vor kuͤnftigen Verlaͤumdungen ſchuͤtzen; und nachdem ſie noch jeden Zweifel an ſeiner Ehre und Rechtſchaffen⸗

auf der Hoͤhe zuruͤck. Man kann wohl annehmen, daß Miß Mackay

den Tag uͤber etwas unruhig bei dem Gedanken an

dieſe ſonderbare Verabredung war; aber ihr Ver⸗

trauen zu der Redlichkeit des jungen Lairds, und das

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heit gaͤnzlich zuruͤckgewieſen hatte, ließ ſie ihn allein

ei

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