Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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ſchen Bundesſtaate geſchlagene, Fuͤrſtenthum Neu⸗ enburg vorausgegangen war ausdrücklich feſt⸗ ſetzte, daß die Geſtaltung der Provinzialſtände der Begruͤndung der geſammten Nationalrepräſen⸗ tation vorausgehen ſollte; ſo erſchien am 5. Jun. 1823 das allgemeine Geſetz wegen An⸗ ordnung der Provinzialſtaͤnde, nachdem ſich, fuͤr dieſen Zweck, zu Berlin eine Commiſſion unter dem Vorſitze des Kronprinzen verſammelt hatte. In dieſem allgemeinen Geſetze erklaͤrte der Koönig:Das Grundeigenthum iſt Bedingung der Standſchaft, und die Provinzialſtände ſind das geſetz⸗ maͤßige Organ der verſchiedenen Stande der Un⸗ terthanen in jeder Provinz. Dieſer Beſtimmung gemäß, ſollen 1) die Geſetzesentwuͤrfe, welche die Provinz allein angehen, zu ihrer Berathung ge⸗ langen; ihnen auch, 2) ſo lange keine allgemeinen ſtndiſchen Verſammlungen ſtatt finden, die Entwuͤrfe ſolcher allgemeinen Geſetze zur Berathung vorgelegt werden, welche Veraͤnderungen in Perſonen- und Eigenthumsrechten und in den Steuern zum Ge⸗ genſtande haben; 3) ſollen Bitten und Beſchwer⸗ den, welche auf das ſpecielle Wohl und Intereſſe der ganzen Provinz oder eines Theils derſelben Be⸗ ziehung haben, von den Provinzialſtänden angenom⸗ men, gepruͤft, und ſie darauf beſchieden werden; auch ſollen 4) die Communalangelegenheiten der Provinz ihren Beſchluͤſſen, unter Vorbehalt der königlichen Genehmigung und Aufſicht, uͤberlaſſen bleiben. Am Schluſſe hieß es in dieſem Geſetze: Wann eine Zuſammenberufung der allgemei⸗ nen Landſtände erforderlich ſeyn wird, und wie ſie dann aus den Provinzialſtaͤnden hervorge⸗ hen ſollen; darüber bleiben die weitern Beſtim⸗