Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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waltung es bereits ſeit dem November 1814 uͤber⸗ nommen hatte, wogegen der Koͤnig Friedrich Auguſt in den Rheinlandern ein neues Beſitthum von hoͤch⸗ ſtens 600,000 Menſchen Bevölkerung erhalten ſollte, und Rußland verlangte das ganze Herzogthum Warſchau.

Allein gegen die preußiſche Einverleibung Sach⸗ ſens in Preußen erſchien die Rechtsverwahrung des Konigs von Sachſen(4. Nov. 1814) aus Frie⸗ drichsfelde; denn ſein Land ſey kein erobertes Land. Im Namen Ludwigs XVIII. fragte Talleyrand: wer denn der Richter der Souveraine ſey, und un⸗ terſtutzte die Anſpruͤche des Königs von Sachſen auf ſeine Wiederherſtellung. Auf gleiche Weiſe ver⸗ wendete ſich der Konig von Bayern fuͤr ſeinen kö⸗ niglichen Schwager. Noch ſtaͤrker lauteten die Er⸗ klärungen im brittiſchen Parlamente gegen die Auf⸗ löſung der Selbſtſtaͤndigkeit Sachſens, worauf der Prinz⸗Regent von England und Oeſtreich auf dem Congreſſe eine, der Wiederherſtellung des Koͤnigs von Sachſen günſtige, Erklärung geltend machten, doch in eine bedeutende Landerabtretung von Sach⸗ ſen an Preußen einwilligten. Schon war die Ent⸗ fremdung der größern Congreßmaͤchte uber die pol⸗ niſch⸗ſaͤchſiſche Angelegenheit ſo weit gediehen, daß der Kaiſer Alepander den Großfurſten Konſtantin von Wien nach Warſchau(Dec. 1814) ſandte, um ein polniſches Heer zu bilden, und die Polen zur Ver⸗ theidigung des Vaterlandes aufzurufen; wogegen 6. Jan. 1815) Oeſtreich, Frankreich und Groß⸗ britannien zu einem Vertrage gegen Rußland zu⸗ ſammentraten, der aber nicht vollzogen, und ſelbſt in der Folge nicht öffentlich bekannt gemacht ward, weit man ſich gegenſeitig wieder näherte, und, be⸗