1¹9
5 Mill. Pfund Sterling, zu gleicher Vertheilung un⸗ ter ſich, waͤhrend der Dauer des Krieges, verſprach.
So war die Verbindung der vier Maͤchte noch feſter geſchlungen worden, als vorher, waͤhrend die Zahl der geheimen Anhaͤnger der bourboniſchen Dy⸗ naſtie in Frankreich ſich mehrte, und das Gluͤck des Krieges wieder fuͤr die Verbuͤndeten ſich erklaͤrte; denn die Heere Schwarzenbergs und Bluͤchers wur⸗ den von neuem ermuthigt, als die Nordarmee, ge⸗ fuͤhrt von Winzingerode und Buͤlow, nach der Ein⸗ nahme von Soiſſons(3. Marz) mit dem Heere un⸗ ter Bluͤcher in Verbindung trat. Dieſem vereinig⸗ ten Heere zog Napoleon entgegen; er mußte aber, nachdem bereits Marmont(. Maͤrz) mit großem Verluſte gegen daſſelbe gekämpft hatte, den uberlege⸗ nen Maſſen der Verbuͤndeten(10. Maͤrz) weichen, und nach Soiſſons zuruͤckgehen. Dennoch warf er darauf dem Heere unter Schwarzenberg ſich in den Weg, und beſtand gegen daſſelbe die dreitägige Schlacht bei Arcis(20— 22. Maͤrz). Beide Theile hatten viel gelitten; doch mußte Napoleon von der Aube ſich zuruckziehen. Da faßte er den kuͤhnen Plan, im Ruͤcken der Verbuͤndeten nach dem Rheine zu gehen; geſtuͤtzt auf die Feſtungskette an demſelben, das Volk in Maſſe aufzubieten, mit Augereau ſich zu vereinigen, und den Verbuͤndeten den Ruͤckweg abzuſchneiden. Allein die Verbuͤnde⸗ ten, die am 19. Maͤrz die Unterhandlungen zu Cha⸗ tillon vollig abgebrochen hatten und der Einverſtand⸗ niſſe in Paris gewiß waren, drangen, auf Bluͤ⸗ chers Rath, gegen Paris vor, warfen Marmont und Mortier(25. März) bei Fsre⸗Champe⸗ noiſe zuruͤck, beſtanden noch auf den Anhoͤhen von Montmartre(30. März) einen hartnäckigen


