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und Verſprechungen vom Throne herab, im Ange⸗ ſichte des ganzen Erdtheils, ausgeſprochen, konnten des Eindruckes auf ein hochgebildetes Volk nicht ver⸗ fehlen, vor deſſen Seele die Erinnerung an die große Zeit Friedrichs des Einzigen ſtand. Was die Preußen, nach dieſem Aufrufe, in zwei blutigen Jah⸗ ren leiſteten, hat nichts Aehnliches in der Weltge⸗ ſchichte; denn es galt einem andern Feinde, als dem der Griechen bei Salamis und Thermopylä, und mehr noch ſtand auf dem Spiele, als in den Zeiten des ſiebenjahrigen Krieges.— Zur Auszeichnung des Verdienſtes in dieſem Kampfe, ſtiftete der Koͤnig (10. Maͤrz) den Orden vom eiſernen Kreuze; York ward(11. Maͤrz) freigeſprochen; die Landwehr und der Landſturm aufgeboten, das Continentalſyſtem aufgehoben, und das Volk in den vormaligen preu⸗ ßiſchen Provinzen, welche der Tilſiter Friede von der Monarchie getrennt hatte, zur Theilnahme am Kampfe aufgerufen.
Die Franzoſen verließen(4. Maͤrz) Berlin bei der Annäherung der Ruſſen. Der Koͤnig von Sach⸗ ſen ward veranlaßt, dem Bunde Preußens und Ruß⸗ lands beizutreten; er hatte aber bereits Unterhand⸗ lungen mit dem öſtreichiſchen Kabinette eingeleitet, um deſſen Maasregeln ſich anzuſchließen. Der Reſt der Franzoſen in Teutſchland, gefuͤhrt von dem Vice⸗ könige von Italien, verließ, bei dem Vordringen der Ruſſen, Sachſen, und ſtellte ſich Q1. Maͤrz) an der Saale auf. Die Preußen, unter Bluͤcher, beſetzten den Cottbuſſer Kreis; am 25. Marz uͤber⸗ ſchritten Ruſſen und Preußen die Elbe, und nah⸗ men(31. Maͤrz) Leipzig und Altenburg. Die Fe⸗ ſtung Spandau ging(25. April) an den General Thuͤmen uͤber.
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