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fuͤrſten Friedrich Auguſt, deſſen Tochter nach ihm den Thron beſteigen, ſich aber nur mit Einwilli⸗ gung der polniſchen Staͤnde vermaͤhlen ſollte.
Wenige Tage nach der Annahme dieſer Ver⸗ faſſung wuͤnſchte Preußen der polniſchen Nation 1791 Gluck zu dieſer Verfaſſung und zu der Wahl des 17. Churfuͤrſten von Sachſen zum kuͤnftigen Könige. Mal. Auf aͤhnliche Weiſe erklaͤrte ſich der Kaiſer Leopold II.; ja in dem vorlaͤufigen Vertheidigungs⸗Buͤnd⸗ niſſe, welches Leopold und Friedrich Wilhelm II. 1791 abſchloſſen, vereinigten ſie ſich dahin, daß ſie ge⸗ 25. meinſchaftlich bei dem Kabinette zu St. Petersburg Jul. die Anerkennung der Integritaͤt Polens und der neuen Verfaſſung ausmitteln wollten. Bald darauf ſpra⸗ chen ſich beide Regenten zu Pillnitz im Auguſt 1791, wo ſie, als Gaͤſte des Churfuͤrſten von Sach⸗ ſen, in eine naͤhere perſoͤnliche Verbindung traten, die bis dahin zwiſchen ihnen ſtreitig geweſenen po⸗ litiſchen Intereſſen ausglichen, und ſich, in Hin⸗ ſicht auf den damaligen Standpunct der Angelegen⸗ heiten Frankreichs, zu einem Betragen vereinigten, welches gleichmäßig die Rechte des Thrones, wie das Wohl der franzoͤſiſchen Nation beruckſichtigen ſollte. Dies war der oͤffentliche Inhalt der oſtrei⸗ chiſch-preußiſchen Erklaͤrung, die ſie am 27. Aug. 1791 1791 zu Pillnitz, bei der Anweſenheit des aus 27. Frankreich emigrirten Grafen von Artois und des Aug. ihn begleitenden Exminiſters Calonne, unterzeichneten. Zugleich ſprach dieſe Erklaͤrung aus, daß ſie zu Maasregeln ſich verbunden haͤtten, den Koͤnig Lud⸗ wig KVI. in den Stand zu ſetzen, mit voͤlliger Freiheit die Grundlagen einer monarchiſchen Re⸗ gierung zu befeſtigen, und daß ſie fur dieſen Zweck ihren Heeren befehlen wuͤrden, bereit zu ſeyn, um


