man nicht glauben würde, wenn nicht die Geſchichte ſie beſtätigte: fünfhundert Spanier waren erlegen! Auf dem Verdeck, und ne⸗ ben der untern Batterie der Gallione lagen Haufen von Leichen, das Blut ſtand zwei Zoll hoch auf dem Boden! Nach einer den
letzten Salven, welche dem Admiralſchiff gegen die Fregatte
gelang, und dieſe nicht verfehlte, wurde der Ausgang des Kam⸗ pfes völlig unzweifelhaft. 8
— Matroſe, ſagte Laurent kalt zum Ritter, jetzt müſſen wir ſterben. Deine Hand— Adien!
— Wo gehſt Du hin, Laurent?
— Um Meerwolf das Signal zu geben, welches er erwartet.
— Ein Kapitän muß auf ſeinem Poſten bleiben, bis der Tod ihn erreicht. Meerwolf wird mir eben ſo gut gehorchen wie Dir. Bleibe Du hier. Adieu!
Morvan entfernte ſich bereits, als Laurent ihm nach⸗ ſpringend ihn aufhielt.
— Ich errathe, was Du willſt, ſagte er zu ihm. Du willſt Waldblume noch einmal ſehen, und an ihrer Seite ſterben. Ich werde es nicht dulden—
— Wer wird mich hindern?
— Ich, verſtehſt Du? ich!
— Seht mir doch! ſagte Morvan mit dumpfer Stimme, eine Drohung!
— Ein Befehl! rief Laurent.
Die beiden Waffengefährten maßen ſich mit blutgierigen
Blicken, und traten jeder einen Schritt zurück um Diſtanz zu nehmen. Ohne ein Wort auszuſprechen, hatten ſie ſich verſtanden. Beide waren mit Säbeln bewaffnet.— Welche traurige Ge⸗ danken hätte es bei einem Denker hervorgerufen, wenn er ge⸗ ſehen hätte, wie dieſe beiden von feindlichen Geſchoſſen bedrohten, auf einem Vulkan ſtehenden Männer— aus Eiferſucht bereit
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