— Ah, ah! fuhr er ſogleich fort, der Spanier läßt ſein Schiff in den Wind kommen.— Er will uns eine Salve in's Hintertheil geben: das iſt eine gute Taktik, obwohl ein wenig abgedroſchen! Matroſe——
Laurent wollte weiter ſprechen, als er von ſeiner Erhö⸗
hung auf's Verdeck herabfiel; das fabelhafte Glück, das ihn bis dahin beſchützt hatte, verließ ihn jetzt. Der Moment war kritiſch; aber Morvan erfaßte ihn ſogleich.
— Matroſen! rief er, auf den von Laurent eingenom— menen Platz ſpringend, ein Mann weniger iſt noch keine Nieder⸗ lage!— Alles geht gut!— Verzweifelt nicht! Ich bin es werth, Euch zu commandiren!— Muth, ſteht feſt!— Geben wir uns nicht gefangen! Machen wir es, wie die Spanier und gewinnen wir ebenfalls den Wind!
Dem Sturze Laurent's folgte ein Augenblick allgemeiner Verzweiflung und des Staunens; die Flibuſtier kamen jedoch, von den kräftig betonten Worten des Ritters neu belebt, von ihrem Erſtaunen bald zurück. Glücklich, in dem Augenblick, in welchem ſie deſſen ſo ſehr bedurften, ein Oberhaupt gefunden zu haben, führten ſie Morvan's Befehl mit bemerkenswerthem Eifer aus. Der Kampf wurde unter allen Segeln fortgeſetzt.
— Die Ungeſchickten, murmelte Morvan, auf das Admi— ralſchiff einen verachtungsvollen Blick werfend; ſie öffnen die Hand, die uns feſthielt! Wie viel Zeit ſie verlieren!
Mehrere Flibuſtier eilten, als ſie ihren Kapitän ſtürzen ſahen, ihm zu Hilfe; kaum hatten ſie ihn aufgehoben, ſo öffnete er die Augen und drängte ſie mit Energie zurück.
— Zurück! Kinder, ſagte er lächelnd, ich habe nur eine leichte Schramme erhalten.— Es hat mich ein Stück Holz am Ko getröffen.— Können die Kugeln Laurent tödten? — Kehrt auf Euren Poſten zurück!
Hierauf wiſchte er ſich mit dem Taſchentuch das Blut, das
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