u keinen unter uns, der nicht im Stande wäre, eine Orange aus
3 einer Entfernung von zweihundert Schritt mit der Kugel zu ſch treffen. Solche Schützen erſetzen wohl die Kanonen. Offen ge⸗ e, ſtanden, ich kenne den Ausgang des Kampfes nicht. Dam, un⸗ zu
ter uns geſagt, bleibt mir noch eine Hoffnung. el.— Welche denn, Matroſe?
tes— Siehſt Du die kleine, ſchmutziggraue Wolke im Süden? ich Sie iſt kaum noch ſichtbar. — Ja, Matroſe; jetzt, da Du mich aufmerkſam machſt, ⸗ ſehe ich ſie. ie— Dieſe Wolke, Ritter, iſt für mich das ſichere Votzei⸗ ig chen eines ſchrecklichen Gewitters. Jetzt kommt es nur darauf tte, an, ob wir während der drei oder vier Stunden, bis das Ge⸗ ich witter ausbricht, im Stande ſein werden, dem Feinde Wider⸗ nd ſtand zu leiſten. Jetzt kein Wort mehr! Bleibe an meiner Seite gen und überlaß mich meinen Reflexionen. ltet Laurent, der, ſeit die beiden ſpaniſchen Schiffe in Sicht waren, ſich beeilt hatte, prachtvolle Kleider anzulegen, begab ſich li⸗ dann auf ſeinen Platz am Verdeck. Nur ein Maler könnte von dem Anblick eine Idee geben, welchen der Flibuſtier in ſeinen Feſtkleidern gewährte; es war unmöglich den Stolz und die ⸗ Anmuth beſſer zu vereinen. un⸗ Seine Mannſchaft betrachtete ihn mit ſtolzer Genugthuung; en. dieſen rohen, allen Luxus und ſelbſt den Wohlſtand verachten⸗ nich den Leuten gegenüber, konnte nur Laurent ſich eine ſo ausge⸗ ei⸗ 1 ſuchte Toilette, die er ſo ſehr liebte und die ihm ſo gut anſtand, erlauben, ohne ſeiner Popularität zu ſchaden; er vermehrte ſie daß vielmehr. Man wußte, daß unter dieſen Stickereien, dieſem gen Sammt, dieſen reichen Spitzen ein allen Angriffen der Furcht ilt⸗ vollkommen unzugängliches Herz ſchlage. bet In raſcher Fahrt begegneten ſich das ſpaniſche Admiral—
ſchiff und die Fregatte der Flibuſtier einander; kaum waren ſie


